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Sohn der Hamas - Mein Leben als Terrorist

Autor: Mosab Hassan Yousef

Seit Jahrzehnten kämpfen Palästinenser und Israelis um das Heilige Land. Es ist ein blutiger Konflikt, der von beiden Seiten mit äußerster Gewalt geführt wird und bislang unzählige Opfer gefordert hat. Ein Ende der Spirale der Gewalt ist trotz aller Friedensbemühungen der internationalen Gemeinschaft nicht abzusehen.

In diesem Kontext wächst der Palästinenser Mosab (* 1978) im israelisch besetzten Westjordanland auf. Er ist aber nicht irgendein Palästinenserjunge, sondern er ist der älteste Sohn von Scheich Hassan Yousef, einem der Gründer und spirituellen Führer der radikal-islamischen Hamas-Bewegung, die die Zerstörung des Staates Israel verfolgt. Mosabs Kindheit und Jugend ist geprägt von dem ständigen Konflikt, in den seine ganze Familie durch die exponierte Stellung seines Vaters involviert ist. Er wird Zeuge von Verhaftungen seines Vaters, Anschlägen auf israelische Siedler und Soldaten und sieht, wie Menschen vor seinen Augen sterben.

Als er eines Tages selbst ins Gefängnis kommt, erlebt er die Brutalität der Auseinandersetzung am eigenen Leib: stundenlange Verhöre und Folter gehören zur Strategie der israelischen Sicherheitspolitik. Um dieser Hölle zu entkommen, beginnt er mit dem israelischen Geheimdienst zu kooperieren. Er kommt auf freien Fuß und liefert dafür den Israelis Informationen über Pläne der Hamas und über die Aufenthaltsorte ihrer Anführer. Mosab sieht sich selbst als Doppelagenten. Er kann einerseits seine Familie, vor allem seinen geliebten Vater, besser schützen. Andererseits hofft er, an Waffen zu kommen, um die Leute vom Geheimdienst töten zu können. Mit der Zeit erkennt Mosab aber, dass er viel Gutes bewirken kann und mehr noch: dass die Leute vom israelischen Geheimdienst, besonders sein Führungsoffizier, gar nicht so schlecht sind, wie er früher in seiner Verblendung dachte. Er gibt schließlich seinen ursprünglichen Plan, alle Israelis grundsätzlich zu bekämpfen, auf und arbeitet freiwillig für den Geheimdienst.

Eine weitere Wende erfährt Mosabs Leben, als er mit dem christlichen Glauben in Berührung kommt. Durch eine Gruppe amerikanischer junger Christen lernt er die Bibel kennen, die er fortan immer bei sich trägt und eifrig studiert. So erkennt Mosab mit der Zeit immer deutlicher die Widersprüchlichkeiten des Koran und dessen Gottesbildes. Er übergibt schließlich sein Leben Jesus, lässt sich taufen und bricht vollkommen mit seinem bisherigen Leben. Er beendet seine Geheimdiensttätigkeit und verlässt Israel. Als er über eine israelische Zeitung seine Konversion zum Christentum bekannt gibt, verstößt ihn seine Familie. – Heute lebt Mosab in den USA und versucht, sich ein neues Leben fernab von Terror und Gewalt, Fundamentalismus und Fanatismus aufzubauen.

Das spannend geschriebene Buch von Mosab Hassan Yousef erlaubt einen Blick in eine Welt, die dem westlichen Betrachter normalerweise verschlossen bleibt: die Welt des organisierten religiösen Fanatismus. Es zeigt den Nahost-Konflikt und speziell das Innenleben der führenden Terrororganisation aus der Perspektive eines Insiders, eines Mannes, der direkten Zugang zum engsten Führungszirkel der Hamas hatte. Es entzaubert den „Mythos Arafat“ und legt offen, wie hinter den Kulissen der beiden großen palästinensischen Widerstandsorganisationen Hamas und PLO um Macht, Geld und Prestige gerungen wird. Darüber hinaus ist der Bestseller ein mutiges Glaubenszeugnis eines jungen Menschen, der für seinen Glauben einen hohen Preis bezahlen muss und der jetzt bemüht ist, aus seinem christlichen Glauben heraus Wege für einen dauerhaften Frieden in seiner Heimat aufzuzeigen.

272 Seiten, broschiert

Art.Nr.: 5421

Preis: € 12.00  

© 2019 Miriam-Verlag